NTLDs - 60 neue endungen aus dem mittleren osten?

Source: http://www.domain-recht.de/magazin/domain-news-2011/ntlds-60-neue-endungen-aus-dem-mittleren-osten-id668086.html

Domain Recht

DotBrand Solutions MENA, ein Joint Venture zwischen der in London ansässigen Registry CentralNic und einem Konsortium von Geschäftsleuten aus dem Mittleren Osten, hat bekanntgegeben, mit etwa 60 Unternehmen in Gesprächen über die Einführung einer eigenen Domain-Endung zu stehen. Die tatsächliche Zahl aller weltweiten Interessenten bleibt hingegen pure Spekulation.

Wer bewirbt sich um welche neue eigene Domain-Endung? Verbindliche Antworten auf diese Frage sind frühestens für April 2012 zu erwarten, wenn das Zeitfenster für die erste Bewerbungsrunde schliesst und die Internet-Verwaltung ICANN die Namen aller Interessenten bekannt gibt. Doch vereinzelt wagen sich vor allem Registry-Berater aus der Deckung und berichten über ihre Einblicke. So gab DotBrand Solutions MENA vergangene Woche bekannt, aktuell in Verhandlungen mit etwa 60 Unternehmen aus Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten über eine eigene Top Level Domain zu stehen. "Seit dem Start des Unternehmens haben wir viel Interesse von Unternehmen, einigen Regierungen und auch von prominenten Familien erfahren, die ihren Namen schützen und ihr Erbe bewahren wollen", so MENA-Mitglied Nabil Alyousuf. Nach seinen Angaben fehle es den Leuten oft an Bewusstsein für das Thema nTLDs, da es die Medien bisher nicht aufgegriffen hätten; gehe man aber aktiv auf sie zu, zeigten sie rasch reges Interesse. Insbesondere der Markt der internationalisierten Top Level Domains, also der Domain-Endung beispielsweise in arabischer oder kyrillischer Schrift, gilt für diesen Markt als interessant, ohne jedoch dass die Zahl der echten Bewerber bekannt ist.

Erschwert wird die Einschätzung der Zahl der Bewerber dadurch, dass viele Initiativen zwar zunächst ihre Pläne öffentlich ankündigten, zwischenzeitlich aber kaum noch aktiv sind. Dies gilt beispielsweise für .bud, .car, .indigi oder .peace, deren Webseiten seit einiger Zeit verwaist sind. Als bestätigt gelten aktuell dagegen Bewerbungen um folgende Domain-Endungen: .africa, .afrique, .aigo, .almaghrib, .alordon, .alsaudiah, .app, .artist, .bank, .bay, .bayern, .bcn, .berlin, .bharat, .bike, .board, .bog, .boston, .bourgogne, .bzh, .california, .canon, .chicago, .china, .cymru, .dallas, .deloitte, .dental, .eco, .ego, .egypt, .emarat, .eus, .fantasytlds, .florida, .food, .free, .game, .games, .gay, .gent, .gmbh, .green, .hamburg, .hongkong, .hiv, .hotel, .innovate, .iran, .jewelers, .kids, .korea, .lac, .lankailangai, .love, .masr, .miami, .motorola, .mumbai, .music, .news, .oman, .palestine, .post, .qatar, .que, .reise, .restaurant, .sco, .scot, .seattle, .secure, .seoul, .syd, .syria, .taiwan, .taxi, .thailand, .tree, .tunisia, .usa, .vegas, .versicherung und .via. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt die Liste nicht. Ob sie letztlich aber genügend Zeit und Geld für eine Bewerbung aufbringen, vermag niemand vorherzusagen. Branchen-Experten wie der Rechtsanwalt David Taylor gehen ohnehin davon aus, dass letztlich über 50 Prozent aller Anmeldungen von den Markeninhabern stammen - also jener Gruppe, die sich öffentlich bisher am schweigsamsten gibt.

ICANN-CEO Rod Beckstrom wird unterdessen nicht müde, auf die Chancen, aber auch die Risiken des nTLD-Programms hinzuweisen. Anlässlich der Technologie-Konferenz Gitex in Dubai betonte er die historische Komponente, die es erstmals in der Geschichte des Domain Name Systems erlaube, nicht nur Firmen- und Städtenamen oder Marken, sondern jeden beliebigen Begriff in unzähligen Sprachen als Domain-Endung anzumelden. Wie innovativ und zahlreich sich die Bewerber dabei letztlich zeigen, vermochte dagegen auch Beckstrom nicht zu beantworten.

Listen mit Links zu bekannten Bewerbern finden Sie unter newdomains.org und dot-next.com.


Centralnic Mit Service für Marken



Neue Top Level Domains - Der Countdown Läuft



Unter com.de sind noch viele Begriffe frei

Source: http://www.itespresso.de/2011/10/04/Ā»Bunter-com-desind-noch-viele-begriffe-freiĀ«/

October 4, 2011

Ben Crawford

Ben Crawford - CentralNic CEO

Die neue Zweitlevel-Domain com.de soll Platz schaffen für die Absicherung vieler allgemeiner Suchbegriffe, die unter .de nicht mehr erhältlich sind. Ausgerechnet auf der Konferenz zu neuen Toplevel-Domains trafen wir CentralNIC-CEO Ben Crawford, der auch noch mit kurzen Secondlevel-Domains für Neuerungen im alten Domain-Name-System sorgt.

ITespresso.de: Wie kommen Sie dazu, Drittlevel-Domains über Registrare zu verkaufen, die sie wie Domains einer höheren Klasse vermarkten?

Ben Crawford: Wir hatten schon 1995 angefangen mit dem Domain-Business, damals mit der Zweitleveldomain uk.com. Wir hatten damals nur einen Konkurrenten, der .co.uk billiger angeboten hatte, das sich dann durchsetzte. Wir haben schließlich begonnen, Third Level Domains in der ganzen Welt zu vermarkten – dazu betreiben wir die erfolgreich die Secondlevel-Domains uk.com und jetzt eben auch neu com.de – wir haben DENIC sehr früh über diese Pläne informiert. Man erhält so dann auch wieder generische Begriffe als Domain, die man unter .de, unter .com oder .net nicht mehr bekommen würde. Es sind noch viele Begriffe frei.

ITespresso.de: Und wie gehen Sie mit Markenzeichenproblemen um, wenn etwa jemand BMW.com.de bucht?

Crawford: Wir haben haben sehr harte Bedingungen bezüglich Markenzeichen. Und wenn dann tatsächlich ein Problem auftaucht, können wir sehr schnell diese Drittlevel-Domain löschen – ein langes Prozedere wie bei den anderen Domains mit Einspruch bei der WIPO ist hier nicht mehr nötig.

ITespresso.de: Wie bekomme ich eine com.de Domain?

Crawford: Sie bestellen bei irgendeinem Registrar – wir haben schon viele Wiederverkäufer. Zur Zeit läuft eine Aktion für Inhaber von .de-domains, die jetzt die passenden com.de-Adressen anmelden möchten.

ITespresso.de: Wir sind hier auf einer Veranstaltung, die eigentlich neue Top Level Domains betrifft – und Sie legen hier noch mehr unter den alten Domains in den tieferen Levels an.

Crawford: Ja, aber wir haben die Technik und viel Erfahrung, und so können wir auch neue gTLDs für die Bewerber betreiben. Wir verkaufen also auch neue Domains. Die gTLDs sind wie eine Zertifizierung, dass da etwas Echtes dahintersteht.

Für Manche macht es Sinn die neuen TLDs zu betreiben, MTV hat zum Beispiel über 1000 Domains in verschiedenen Ländern und käme leicht in Konflikt mi irgendwelchen Nachahmern, die das Markenzeichen missbrauchen könnten – die neue gTLD gäbe Kontrolle zurück: Offizielle Partner bekämen dann nur bei MTV selbst eine Subdomain. Und sie wären auch gut für Brachen wie Pharma-Industrie und Banken. Die Suchalgorithem in den Suchmaschinen stellen bei klaren Toplevel-Domains diese in den Vordergrund wie jetzt .edu und .com.

ITespresso.de: Ist ein com.de wegen der com dann weiter oben in den Suchergebnissen?

Crawford: Ich weiß nicht, wie Google seine Suchalgorithmen verändern wird, aber sie haben bereits ein Patent für die Suche in TLDs angemeldet.

ITespresso.de: Zurück zu Ihrem Hauptgeschäft: Was köcheln sie nach com.de noch so aus?

Crawford: Die Neuesten sind us.org und jp.net Für Letzteres haben wir schon sehr viele Wiederverkäufer gewonnen. Und wir erwarten, noch viele neue Domains zu starten.

ITespresso.de: Danke für das Gespräch.


Dotbrand-Dienstleistungen für die neuen Top-Level-Domains

Source: http://www.it-business.de/news/dienstleister/unternehmensmeldungen/unternehmensstrategien/articles/333105/

Source [PDF]: Press Clipping [IT-Business]

Einen ältestenrat oder Bürgermeister des Internets gibt es nicht. Dafür hat die Icann-Organisation einen Radikalumbau beschlossen. Ben Crawford, CEO des Internetregistrars Centralnic, sprach mit IT-BUSINESS über die Herausforderungen in der Umbauphase sowie die künftige Anatomie des Webs.

Das Internet wird im Jahr 2013 ganz anders daherkommen, denn die Icann (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) hat einen Radikalumbau angestoßen. Die Non-Profit-Organisation, die weltweit Top-Level-Domains (TLDs) verwaltet, will dann auch generische Begriffe wie „.hotel”, Firmennamen wie „.ibm” oder Bezeichnungen von Regionen wie „.bayern” als gültige Endung einer Webadresse zulassen.

Icann-Chef Rod Beckstrom begründete die Öffnung des Namen-System damit, dass bei der Ausgestaltung des Webs weltweit der Einfallsreichtum angeregt werden solle.

Kosten und Procedere: Von 12. Januar bis 12. April 2012 ist eine Bewerbungsphase für neue TLDs vorgesehen und die Antragsgebühr beträgt sage und schreibe 185.000 US-Dollar. Sollte sich im Laufe des Verfahrens abzeichnen, dass die beantragte TLD nicht zugelassen wird, kann der Antrag aber zurückgezogen werden. Icann-intern rechnet man mit „300 bis 1.000” neuen Endungen.

Auch wenn viele von der Ankündigung überrascht wurden - Geheimsache waren die Pläne keineswegs.

Ben Crawford, CEO des Internetregistrars Centralnic, nennt die neuen TLDs „Dotbrands”, in Anlehnung an den Begriff „Dotcom”. Crawford erinnert sich im Gespräch mit IT-BUSINESS, dass Icann diese bereits vor sechs Jahren ankündigte. „Seither wurde der Prozess um die Entwicklung von Vorschriften- und Bedingungen in sehr engem Kreis verschiedener Interessengruppen vorangetrieben, einschließlich Regierungen, Marken-Herstellern und der Domain-Branche”, so der Registrar-Chef.

Neue Services gefordert

Der Registrar Centralnic nutzt die Gunst der Stunde und bietet Dienstleistungen für Unternehmen, die sich für neue TLDs interessieren. „Dotbrand-Solutions” lautet das Schlagwort dahinter. Hierbei werden eigene Marken verwaltet, die für eine spätere Karriere als TLD vorgesehen sind. Angesprochen sind damit große Brands auf der ganzen Welt. In Frage kommen Namen in ASCII-Text, aber auch Zeichen in Chinesisch oder Kyrillisch kommen unter. Die Kosten für neue TLDs sind hoch (siehe Kasten). Crawford ist jedoch optimistisch, dass ausreichend Interessenten zusammenkommen: „Selbst Unternehmen mit Umsätzen unterhalb 10.000.000 US-Dollar werden Dotbrands erwerben”.

Vorteile für Verbraucher

Der Eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft ist positiv eingestellt. Wenn der Internetnutzer weiß, dass er alle Produkte einer Marke nach dem Schema www.produkt.marke finden kann, sei er vor Falschinformationen sicher.

Auch Crawford ist dieser Meinung: „Es wird für Unternehmen markensichere Zonen mit offiziellen, legitimen Inhalten geben. Diese werden leicht zu unterscheiden sein für Suchmaschinen und Verbraucher - ähnlich den „.edu-Domains”, die heute ein Markenzeichen offizieller Bildungsträger sind”, kommentiert der CEO.

Gerangel um Namensrechte

Firmen, deren Namen auch von anderen Unternehmen genutzt werden (als Beispiel nennt Crawford „Apple Computer” und „Apple Records”) oder wenn es um allgemeingültige WÖrter wie etwa Ortsnamen („.Hannover”) geht, sollten sich jedoch darum bemühen, in der Bewerbungsphase (siehe Kasten) zum Zug zu kommen. Ansonsten kÖnnte die Domain eventuell jemand anderem zugesprochen werden.

Technische Herausforderungen

über die technische Umsetzung wird bereits seit Jahren diskutiert. „Es gilt recht große Hürden zu meistern, vor allem die Prozesse der Antragstellung und technischen Anforderungen sind vÖllig neu gestaltet und anders als alles bisher Dagewesene”, so Crawford. Bei Centralnic laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren.


Die komplette Domain-Landschaft wird sich drastisch verändern

Source: http://www.business-on.de/muenchen/ben-crawford-interview-top-level-domains-_id16356.html


Ben Crawford, CEO des
Internetregistrars CentralNic

München. Im nächsten Jahr wird die neue Generation der Top Level Domains (TLD) verfügbar sein und schon jetzt ist der Run auf die begehrten Endungen immens. business-on.de sprach mit Ben Crawford, CEO des Internetregistrars CentralNic und Referent der Veranstaltung "Munich Conference on new TLDs 2011" in München.

business-on.de: Wie genau erhält man eine individuelle Domain-Endung?

Ben Crawford: Das Leitungsgremium der Domain-Branche, ICANN, eine Organisation zur Verwaltung der Domainnamen, hat eine erste Bewerberrunde für den Zeitraum vom 12. Januar bis 12. April angesetzt. über ein Anwendungsfenster können Bewerbungen abgegeben werden.

business-on.de: Wer kann sich für eine Domainendung bewerben und welche Voraussetzungen müssen vom Bewerber erfüllt sein?

Ben Crawford: Alle Firmen-oder Non-Profit-Unternehmen, die die Kriterien erfüllen, die von ICANN vorgegeben werden können sich für eine Domainendung bewerben. Die Bewerber müssen eine sehr ausführliche Bewerbung einreichen, die unter anderem die folgenden Dokumente/ Informationen enthält: Den Business-Plan, den Nachweis über die Finanzierung, bona fides, den Beleg, das bislang keine Vorstrafen bestehen, einen Notfallplan sowie die entsprechenden policy Dokumente. In technologischer Hinsicht muss das Konzept ebenfalls viele Bedingungen erfüllen. In Bezug auf die Kosten, sollten die Unternehmen um die 200.000 US$ für die Vorbereitungen einplanen. Für die Due Dilligence der Anwendung fallen dann nochmals Kosten in Höhe von 185.000 US$ an ICANN an.

Sollte die beantragte Domain angefochten werden, können Kosten für ein Schiedsverfahren hinzu kommen. Wenn dieses erfolgreich verlaufen ist, schließt der Antragsteller mit ICANN einen Vertrag über die Rechte und Pflichten für die Ausführung der Domain ab. Die Kosten für den Betrieb der Domain pro Jahr können dann von rund 100.000 bis hin zu vielen Millionen US$ betragen.

business-on.de: Ab wann sind die neuen Domain-Endungen einsatzbereit?

Ben Crawford: Die neuen ICANN-Domains stehen ab 2013 zur Verfügung. Für Deutschland gibt es jedoch bereits diesen Monat eine neue Domain-Endung. Ab sofort können Domains mit der Endung com.de bei den führenden Registraren in Deutschland und weltweit beantragt werden. Dazu zählen etwa auch Domains, die unmöglich mit der einfachen .de oder .com Endung erhältlich sind, so etwa Ortsnamen oder Domains, die nur aus drei Buchstaben bestehen.

business-on.de: Darf jede beliebige Endung gewählt werden und wie lang darf sie maximal sein?

Ben Crawford: Die Domains können eine beliebige Länge von 3 bis 63 Buchstaben haben. Es gibt allerdings Einschränkungen und Möglichkeiten für Einwände.

business-on.de: Wie wird entschieden, wer eine TLD bekommt, wenn es mehrere Bewerber auf eine Domain gibt? Der, der zuerst kommt?

Ben Crawford: Nein, alle Anwendungen werden als zur gleichen Zeit eingereicht angesehen. Bewerbungen, die von einer Gemeinschaft, bzw. Community eingereicht werden, erhalten Vorrang. Ansonsten werden die Bewerber gebeten, sich untereinander zu einigen. Wenn sie zu keiner Einigung kommen, wird der Name versteigert.

business-on.de: Wo liegen Ihrer Meinung nach die Vorteile der neuen TLD's?

Ben Crawford: Für große Unternehmen ein Vorteil ist die Möglichkeit, eine Branded Zone im Internet zu schaffen, einen Bereich also, den sie kontrollieren können, und der für Suchmaschinen und Verbraucher leicht erkennbar ist. Für kleinere Unternehmen vorteilhaft: Sie haben damit mehr Zugang zu Keywords-Bereichen. Nutzer von .com-Domains profitieren ja bereits davon. Für die Verbraucher sind die Top Level Domains künftig nützliche Leitfäden zur Suche im Internet. Es wird damit z.b. leichter, die Zahnärztin Maria Schmidt zu finden, wenn Google unter seinen Suchergebnissen auch Angaben wie mariaschmidt.flowers, mariaschmidt.dentist und mariaschmidt.xxx präsentiert.

business-on.de: Welche Auswirkung haben die neuen TLD`s auf die Domain-Branche?

Ben Crawford: Die Domain-Branche ist recht klein (unter zwei Millionen US$), für die Top Level Domain Inhaber ist das Geschäft aber höchst profitabel. Viele Unternehmen sind jedoch gar nicht auf den Verkauf ihrer Domains aus, sondern darauf, diese selbst zu nutzen. Die komplette Domain-Landschaft wird sich damit drastisch verändern.

business-on.de: Gibt es schon Marketing-Strategische Ansätze zu dem Thema, z.B. was die Namenswahl angeht?

Ben Crawford: Viele Unternehmen werden ihre eigene Marke nehmen. Viele suchen in diesem Zusammenhang auch Domains in anderen Sprachen und Schriften wie etwa Chinesisch und Kyrillisch, schließlich wird über die Hälfte der nächste Milliarde Internet-Nutzer nicht unser Alphabet nutzen. Einige Unternehmen versuchen auch, Domains zu erhalten, die einen Bezug zu ihrem Geschäftsbereich haben (verticals, categories).

business-on.de: Was ist, wenn sich ein Unternehmen dagegen entscheidet, sich seine Marken-TDL zu sichern? Inwieweit besteht dann die Gefahr, dass Wettbewerber oder Privatpersonen Schindluder mit der Domain treiben und wie kann man sich schützen?

Ben Crawford: Ich glaube nicht, dass der Mitbewerb oder einzelne, "verrückte" Internet-Nutzer eine echte Gefahr für die ICANN Regelungen darstellen. Die Gefahr besteht immer dann, wenn jemand anderes, der auch ein Rechten auf Ihren Namen hat, diesen dauerhaft blockiert. So kann etwa Paris Hilton keinen Anspruch auf die Domain-Endung .paris erheben, da sich die Stadt Paris bereits darum beworben hat.

business-on.de: Können Sie schon sagen, ob die neuen TLD's Auswirkungen auf Suchmaschinenplatzierungen haben werden? Werden die neuen Domain-Endungen z.B. von Google bevorzugt?

Ben Crawford: Ja, ich glaube, für die Suchmaschinen-Anbieter werden die neuen TLDs sehr wichtig werden und die neuen Domains werden bald in die Suchalgorithmen eingepflegt werden.


Teure Top-Adresse

Source: http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:neue-internet-namen-teure-top-adresse/60108704.html

Unternehmen können künftig ihren Firmennamen als Internetendung verwenden - wenn sie bereit sind, bis zu siebenstellige Summen dafür zu bezahlen. Experten warnen in einer Studie allerdings vor den Investitionen.

Adidas will offenbar umziehen - nicht im guten, alten Herzogenaurach, sondern im Internet. Glaubt man Branchenexperten, wird der deutsche Sportartikelhersteller bald nicht mehr nur unter Adidas.de zu erreichen sein, sondern unter einer Dotbrand-Adresse - also mit dem Firmennamen nach dem letzten Punkt, wo bislang ein ".de" oder ".com" stand.

Adidas wäre in Deutschland damit bislang eine Ausnahme. Viele Unternehmen zögern noch, wenn es um eine neue Adresse im Netz geht. Auch aus Herzogenaurach heißt es offiziell nur, dass man sich für eine Top-Level Domain (TLD) interessiere, sich allerdings noch nicht dafür entschieden habe, obwohl das Ende der Frist, eine neue Adresse im Netz zu ergattern, immer näher rückt. Die Initiative ist die größte Neuordnung des Wegeverzeichnisses - umso drängender die Frage: Lohnt sich der Umzug für Unternehmen und wenn ja, für welche?

get the .brand buzz...


Etisalat secures top-level domain - TradeArabia.com
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New domain names to break grip of tech giants
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The End of the Dot-Com Era? - cnbc.com
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Dot-anything Web domain costs big .$$$ - cnn.com
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ICANN's Domain Expansion: Why .Metallica Makes Sense - blog.forbes.com
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Your .brand gTLD: hopeful registry partners go into marketing overdrive - worldtrademarkreview.com
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How companies are coping with gTLD applications - managingip.com
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DotBrand Solutions launches in the Middle East
AME Info ITP.net
Zawya Alrroya
The National Trade Arabia
NewzGlobe
Gulf News
The Next Web
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DotBrand Solutions in Germany
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How ICANN's Approval of New Domains Will Change the Web - mashable.com
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Analysis: New Internet rules will spawn battle for "dots" - reuters.com
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Yahoo! News OnIslam CNBC MSNBC Arabian Business

Forget .com, here's .coke - money.cnn.com
CNN Money

Experts clash on benefits of owning and managing .brand domains - v3.co.uk
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Site Name Broker Preparing for Suffix Explosion
LA Business Journal

Hundreds of dot-brand domains predicted - theregister.com
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Goodbye .Com, Hello .Anything - portfolio.com
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.Branding: It's the End of the .com World as We Know It - brandchannel.com
BrandChannel

Dot-Brand: Get those applications ready - mediapost.com
Marketing Daily

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Money Radio

Are You Ready for .anything? Generic Internet Domains on the Way - pcmag.com
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Ben Crawford: Why Trademark Owners Are Acquiring Their .Brand TLDs "Defensively" - blog.ud.com
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A New Era for Internet Domains: Why .XXX Is Just the Beginning - mashable.com
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Squawk On The Street: Has The Internet Out Grown .Com? - thedomains.com
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The Big Bang in Domain Names Is Coming - The CMO Site
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Here Come the .Brand Top Level Domain Names - Domain Name Wire
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